Archiv 2025
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| 6. | Sommerfest der Kirchgemeinde |
| 15. | 18:30 Uhr, Montag, Ortschaftsratssitzung in der Sportlerklause |
| 20.-21. | Vogtlandspiele Wasserball bei den Wasserfreunden im Freibad Reumtengrün |
| 24. | 19:00 Uhr, Johannesandacht auf dem Friedhof |
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| 17. | 18:30 Uhr, Montag, Ortschaftsratssitzung in der Sportlerklause |
| 22.- 23. | Wasserballturnier bei den Wasserfreunden im Freibad Reumtengrün |
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| 5. | 17:00 Uhr, Weinfest im Heimatverein |
| 14. | 18:30 Uhr, Montag, Ortschaftsratssitzung in der Sportlerklause |
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| 3. | 18.30 Uhr, Montag, Ortschaftsratssitzung, |
| 12. | 13.30 Uhr, Waldweihnacht des Feuerwehrvereins für die Kinder |
| 18. | 18:30 Uhr, Hutzenabend im VfL Sportlerheim |
| 24. | 15:30 Uhr, Gottesdienst mit Krippenspiel (Turnhalle Rebesgrün) |
| 24. | 17:00 Uhr, Christvesper |
| 26. | 17:00 Uhr, Gottesdienst mit Krippenspiel |
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| 9. | 18:30 Uhr, Neujahrsstammtisch in der Sportlerklause |
| 12. | 18:30 Uhr, Montag, Ortschaftsratssitzung in der Sportlerklause |
| 23. | 18:00 Uhr, Jahreshauptversammlung des Heimatvereins |
| 23./24. | 9:00 Uhr, Treba - Hallenmasters in der Schlossarena Auerbach |
| 31. | 17:00 Uhr, Abglühen am Heimatverein |
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Protokoll zur Vereinsgründung
Am 06.10.2010 trafen sich in Reumtengrün, Vereinslokal VfL Reumtengrün, interessierte Bürger zur Gründung des „Heimatvereins Reumtengrün“. Die Liste/Unterschriftenliste der Interessenten liegt dem Vorstand vor.
Ablauf der Gründungsversammlung/Tagesordnung:
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Begrüßung
- Diskussion über mögliches Vereinsheim / Heimatstube mit Förderung durch die Stadt Auerbach/V.
- Vorlesen eines Satzungsentwurfes durch Günther Hertel
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Vorschläge und Wahl des Vorstandes
Die Vorstandsmitglieder gem. Satzungsentwurf sind:
Vorsitzender: Günther Hertel
Stellv. Vorsitzender: Johannes Hentschel
Schriftwart / Pressewart: Ottomar Leischker
Organisationswart: Sonja Klinder
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Besprechung und Ergänzung des Satzungsentwurfes
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Als Ergänzung der Satzung wurde festgehalten:
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Aufnahme von „Bestreben zur Beschaffung/Erwerb einer Heimatstube als dauerhaftes Vereinsdomizil“
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Aufnahme der Pflege von Wanderwegen rund um Reumtengrün
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Übergabe des Satzungsentwurfes an den neu gewählten Schriftführer Otto Leischker
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Vereinbarung über die juristische Absicherung der Gründungsformalitäten
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Vereinbarung der nächsten Vorstandssitzung für den 26.10. 2010, 19 Uhr
Ziele und Aufgaben

Der Heimatverein setzt sich folgende Ziele: Förderung der Heimatkunde, Erforschen der Ortsgeschichte, Sammeln und Pflegen alten Kulturgutes, erhalten der Volksbräuche und Volkssitten, Einsetzen für Maßnahmen des Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutzes. Erhalten der Kultur und Naturdenkmäler, Mitwirken bei der Pflege der Paten und Patenschaften des Dorfes. Unterstützen von Maßnahmen zur Dorferneuerung, zur Erhaltung historischer Bauten und zur Verschönerung des Dorfbildes sowie Weiterbilden durch Vorträge, Führungen und andere Veranstaltungen.
Im August 2011 übergibt der Oberbürgermeister Deckert dem Vereinsvorsitzenden Günter Hertel den Nutzungsvertrag für das ehemalige Sparkassengebäude in der Ortsmitte einschließlich der Parkplatzanlage. Für den Heimatverein eine außerordentlich glückliche Entscheidung.
In den Räumen des Heimatvereins organisierten die Mitglieder unter großer Mithilfe der Bevölkerung eine sehr ansprechende Weihnachtsausstellung im Dezember 2011. Nach dem ersten Jahr seit Bestehen konnte der Vorstand eine positive Bilanz der geleisteten Arbeit ziehen und für 2012 anspruchsvolle Aufgaben stellen. Vor allem die 650-Jahrfeier des Ortes betreffend. Die Mitgliederzahl ist seit dem September 2014 auf 45 Personen angewachsen.
Änderung im Vorstand des Heimatvereins:
Zur Jahreshauptversammlung des Heimatverein am 26. Januar 2018 wurde ein neues Vorstandsmitglied gewählt.
Dem Vorstand gehören an:
Dieter Friedel, Angela Herold, Ottomar Leischker, Rosmarie Friedel, Dr. Christine Winkelmann
Den Vereinsvorsitz hat Dr. Christine Winkelmann
Zur außerordentlichen Mitgliederversammlung am 31. März 2023 wurde ein neuer Vorstand gewählt.
Dem Vorstand gehören an:
Alexander Popp, Danny Kneifel, Rosmarie Friedel, Mandy Kneifel, Angela Herod
Der Vorsitz übernimmt Alexander Popp.
Der Verein zählt 48 Mitglieder.
Zur Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Reumtengrün e.V. am 23. Januar 2024 wurde bekannt gegeben, dass Rosmarie Friedel und Angela Herold auf einigen Wunsch aus dem Vorstand des Heimatvereins ausscheiden.
Dem Vorstand gehören an:
Alexander Popp (Vorsitzender), Danny Kneifel, Jana Kluge, Mandy Kneifel, Conny Ehrhardt.
Der Verein zählt 49 Mitglieder.
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Ortsvorsteher
Uwe EbertOrtschaftsräte
Guntram Türke Ralf Fischer Stefan Reuter Andreas Lenk Dr. Christine Winkelmann Gunther StichUwe HofmannTermine Ortschaftsrat 2024
- 29. Januar
- 26. Februar
- 25. März
- 29. April
- 21. Mai
- 24. Juni
- 26. August
- 30. September
- 21. Oktober
- 18. November
- 11. Dezember
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Reumtengrün wurde wahrscheinlich bereits Mitte des 12. Jahrhunderts durch deutsche Bauern besiedelt. Diese Neuansiedler kamen aus Franken und in wachsender Form als Waldhufendorf an.
In einer Urkunde vom 04. April 1362 wird Reymbotengrune zuerst genannt. Diese Urkunde wurde von Heinrich VII., des Jüngeren, Vogts und Herren von Plauen ausgestellt. Unser Dorf gehört zu den ältesten deutschen Siedlungen des Vogtlandes.
Vor allem im Oberdorf und Mitteldorf war diese typische Fluraufteilung ausgeprägt. Aus früheren Aufzeichnungen und Fotos konnte man bis in die 60iger Jahre des vorigen Jahrhunderts von der Treba aus über die Höhenrücken des Fronberges bis in den Wald des Lauterbacher Grund die langen schmalen Streifen, die von Feldwegen eingerahmt wurden, erkennen. Auf der folgenden gezeichneten Karte von Helmut Rink aus dem Jahr 1962 wird die Charakteristik des Waldhufenreihendorfes Reumtengrün deutlich.
Der heutige Ortsnamen ist auf den Ursprung "Reymbot" zurückzuführen. Ob dieser Reymbot ein Ritter war, welcher den Siedlern Land gab, oder ein beauftragter Dienstmann eines „Besitzherren“, kann aktenmäßig nicht belegt werden und ist deshalb nicht sicher. Urkundlich lässt sich aber belegen, dass sich der Ortsname folgendermaßen entwickelt hat:
- Im 15. Jahrhundert Reymetengrune, Reymechtengrüne
- Im 16. Jahrhundert Reymachtengrun, Reymettengrun
- Im 17. Jahrhundert Remmetengrün, Reimettengrün
- Im 18. Jahrhundert Reimtengrün
- Im 19. Jahrhundert Reumtengrün
Die Wandlung des Bauerndorfes zur modernen Landwirtschaft
Die ersten Siedler und auch die nachfolgenden Generationen unseres Dorfes waren Bauern. Sie ernährten sich hauptsächlich von den Erträgen der urbar gemachten Wiesen, Felder und vom Wald. Aus dem Türkensteuerregister der Herrschaft Auerbach aus dem Jahr 1542 geht hervor, dass es 1542 in Reumtengrün 17 bewohnte Gebäude mit 18 Haushalten gab.
Um sich einen gewissen Wohlstand zu erwerben, mussten die Bauern Erzeugnisse aus der Feldwirtschaft und aus der Viehwirtschaft wie Milch, Quark, Käse, Eier und andere auf den Wochenmärkten in Auerbach oder Falkenstein verkaufen, um sich mit dem Geld für die Familien die notwendige Kleidung, Schuhe und andere Nahrungsmittel, Küchengeräte und anderes zu kaufen.
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts waren nahezu alle Reumtengrüner in der Landwirtschaft beschäftigt. Besonders die Bestellung und die Ernte auf den Feldern erforderte viel Muskelkraft. Maschinen, die das Heumachen, die Getreideernte und Kartoffelernte erleichterten, kamen erst nach den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts auf den Markt. Sehr viel veränderte sich auch unmittelbar nach dem 1. Weltkrieg und auch nicht nach dem 2. Weltkrieg. Der Hunger der Bevölkerung brachte es nach diesen Kriegen mit sich, dass die Bauern viele Helfer hatten, die auf den Feldern, Wiesen und im Stall halfen, um sich eine Mahlzeit zu verdienen.
Schule
1837 wurde in Reumtengrün das erste Schulhaus geweiht. Die Schülerzahl betrug ca. 54-56 Kinder.
1863, nach 25 Jahren seit Gründung der 1. Schule hatte sich die Schülerzahl etwa verdoppelt und es wurde eine neue Schule erbaut. Es handelt sich um das des heutigen Kindergartens.
1905 wurde dann eine neue, größere Schule eingeweiht, denn die Schülerzahl hatte sich von 108 Schülern im Jahre 1863 auf 243 Schüler im Jahre 1905 erhöht.
In Reumtengrün wurde 2005 der 100. Geburtstag dieser Schule würdig gefeiert.
Der Stadtrat von Auerbach beschließt 2010 die Schließung der staatlichen Reumtengrüner Schule, da nur 14 Kinder für die 1. Klasse angemeldet wurden. Auch in den nächsten Jahren ist nicht mit einer Steigerung der Schüler zu rechnen.
Noch im September 2010 hat der Evangelische Schulverein eine 1. Klasse als Privatschule eingeschult. Bis 2013 laufen die staatliche Schule und die Evangelische Schule parallel. Seit dem Schuljahr 2013/2014 ist die Schule in Reumtengrün in freier Trägenschaft.
Kindergarten
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1956 Der erste Kindergarten in Reumtengrün wird eröffnet. Die untere Etage des alten Schulhauses wurde dafür hergerichtet.
1976 Die Wohnung im ersten Stock wurde für die Erweiterung des Kindergartens genutzt. Es konnten 16 neue Kindergartenplätze geschaffen werden. In den 80er Jahren bekam der Kindergarten einen neuen Spielplatz, der ständig modernisiert und erweitert wurde. Jetzt ist in Höhe des ehemaligen Sparkassengebäudes ein öffentlicher Kindergartenspielplatz hinzugekommen. Besonders lieben die Kinder den Waldspielplatz im Sommer und den Kullerberg im Winter.
Mitte der 90er Jahre wurde der Hort dem Kindergarten zugeordnet. Am 25. März 1992 entstand die Kindertagestätte „Waldwichtel“ wo seitdem Kinder zwischen 1 und 10 Jahren betreut werden.
1991 werden die Toiletten umgebaut, neue Fenster eingebaut und der gesamte Kindergarten renoviert. Der Kindergarten feierte 2005 im Rahmen des Schulfestes sein 50jähriges Jubiläum.


